28.11.05

Fiffy unterm Weihnachtsbaum

 

Eine Tierhalterhaftpflicht-Versicherung für Hunde und Pferde sollte sich jeder Halter zur Pflicht machen. Aber auch andere Tiere können Schäden anrichten.

Zu Weihnachten schenken viele Eltern ihren Kindern ein Haustier. Doch die Freude ist häufig schnell wieder vorbei: Viele sind sich nicht bewusst, dass besonders größere Haustiere nicht nur Freude bereiten, sondern auch viel Arbeit machen. Deshalb enden viele Tiere schon im Januar - spätestens aber bei der nächsten Reisewelle im Sommer - im Tierheim.


Tierhalter zahlt
Als Tierhalter übernimmt man nicht nur für die artgerechte Haltung des Tieres Verantwortung, sondern auch für eventuelle Schäden, die es anrichtet. Zwei Beispiele aus dem Alltag: Das junge Pferd schlägt aus und verletzt einen Spaziergänger schwer. Oder der Hund erschreckt sich, läuft auf die Straße und verursacht einen Autounfall.


Für den entstandenen Schaden muss in solchen Fällen der Tierhalter aufkommen. Richtig teuer wird es dann, wenn Personen so schwer verletzt wurden, dass sie nicht mehr arbeiten können. In dem Fall ist es gut, wenn man eine entsprechende Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat.


Für Kleintiere reicht die Privathaftpflicht
Für alle Schäden, die kleine Haustiere von Maus über Kaninchen bis Katze anrichten, kommt die Privathaftpflicht-Versicherung auf, so man eine hat. Für Hunde und Pferde jedoch benötigt man eine extra Tierhalter-Haftpflichtversicherung.


Ab rund 50 Euro pro Jahr kann sie - meist mit einer Selbstbeteiligung - relativ günstig abgeschlossen werden. Ältere Menschen kommen häufig noch preiswerter weg, auch extra Tarife für kleine Hunde sind üblich.


Dabei sollte auf eine ausreichend hohe Deckungssumme von mindestens drei Millionen Euro geachtet werden, damit im Fall der Fälle das Geld reicht, um den Schaden in voller Höhe zu begleichen.


Elke Pohl