26.02.07

Kyrill deutlich teurer als erwartet

 

(verpd) Der versicherte Schaden, den das Sturmtief Kyrill Mitte Januar angerichtet hat, fällt nach einer aktuellen Schätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) rund doppelt so hoch aus wie zunächst prognostiziert.

Insgesamt wurden in Deutschland etwa 1,9 Millionen Schäden gemeldet, die der Sturm am 18. und 19. Januar verursacht hatte, teilt der Branchenverband mit.

Versicherter Schaden in Höhe von zwei Milliarden Euro

Die erste Schätzung hat man nach GDV-Angaben „deutlich nach oben“ korrigieren müssen, weil diese nur „auf einem Vergleich mit ähnlichen Sturmereignissen“ basiert hatte. Die aktuelle Schadenschätzung beziffert der Branchenverband auf rund zwei Milliarden Euro – doppelt soviel, wie wenige Tage nach dem Sturm erwartet.

Diese Zahl hält der GDV für relativ verlässlich, „da voraussichtlich die meisten Schadenmeldungen bei den Versicherungsunternehmen eingegangen sind“.